Fieberthermometer oder Fiebermesser Vorbei sind die Zeiten, in welchen wir das Fieber mit Quecksilberhaltigen Fieberthermometern haben messen müssen. Da die Verwendung von Quecksilber als Messflüssigkeit sowohl bei Beschädigung, als auch bei der Entsorgung des Thermometers sehr problematisch ist, ist der Verkauf quecksilberhaltiger Messgeräte im Gesundheitsbereich seit April 2009 untersagt.
Preiswerte und gleichzeitig genaue elektronische Temperaturmesstechniken haben auch dem Digitalthermometer (auch nach der Anzeigemethode LCD-Fieberthermometer genannt) als Fieberthermometer zu einem beachtlichen Marktanteil verhelfen können. Noch einen Schritt weiter finden wir die Infrarot-Fieberthermometer. Sie messen die vom Trommelfell oder von der Stirn abgestrahlte Infrarotstrahlung. Der Vorteil der Infrarot-Fieberthermometer gegenüber herkömmlichen Thermometern ist, dass die Messung nur wenige Sekunden dauert.
Nicht vergessen wollen wir auch die Digitalthermometer, welche die von der Hautoberfläche abgestrahlte Wärme messen. Diese benötigen keine Schutzhüllen oder Desinfektionsmittel zum personenübergreifenden Messen, somit eignet sich diese Art der Fieberthermometer auch für groß angelegte Stichprobenkontrollen, beispielsweise bei Infektionsverdacht im öffentlichen Raum. Da diese fast nur in Kliniken, bzw. von Gesundheitsämtern verwendet werden, wollen wir hier nicht näher auf diese Technik eingehen.
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